Wien im Rosenstolz 2004
Eine Konzertreihe der Wiener Musik und des Wienerliedes
bunt und selbstbewusst im Konzert-Café Schmid Hansl
 

Programm 7.10 - 30.10.2004
     




Do., 7.10.

20.00 Uhr

23.00 Uhr

€ 13,-

Eröffnungskonzert

Die hohen und tiefen (Zwischen-)Töne der Wiener Musik, gespielt, gesungen und gepfiffen
Steinberg & Havlicek
Kontragitarre und Duo-Gesang

Theater L.E.O. mit "Schlampenliedern"
Stefan Fleischhacker - Gesang
Antonia Lersch - Gesang, Klavier

Steinberg & Havlicek bringen in zarttransparenter Manier mit Kontragitarre und Duogesang lauschige, duftige, selbstvertonte Liebeserklärungen, Leichtfüßig-Textintensives und Herb-Traditionelles. Zu den größten Pluspunkten dieses beliebten Duos zählen der gelungene Spagat zwischen geliebter Tradition und Zeitgemäßem, sowie die spürbare Sorgfalt im Umgang mit dem gesungenen Wort. Traude Holzer und Peter Havlicek beweisen, dass sämtliche Klischees, die sich um das Wienerlied ranken, wahr sind.

Das Grundkonzept von Theater L.E.O. (Letztes Erfreuliches Operntheater) ist die Präsentation von Musiktheater in einer sowohl spielerischen als auch möglichst einfachen und klaren Form. Sie präsentieren die neueste Ausgabe des humoristischen Dauerbrenners mit einigen alten und vielen neuen Liedern rund um das "Phänomen" Schlampe. Mit Antonia Lersch als Lilli und Stefan Fleischhacker als Fiffi.


Steinberg & Havlicek


Theater L.E.O.



Sa., 9.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Wiener Blues und Chansons

Karl Hodina & Gerd Bienert

Gesang, Harmonika, Gitarre


Karl Hodina brilliert mit unglaublich virtuosem Akkordeonspiel im Rahmen seiner eigenen Kompositionen und macht immer wieder Ausflüge in den Jazz, den er mit seinem bewährten Kollegen Gerd Bienert traumhaft beherrscht. Spannend sind die unterschiedlichen Klangfarben der Wiener Harmonika in Verbindung mit der Jazzgitarre. Die beiden Meister auf ihren Instrumenten zeigen, wie das Wienerlied mit dem Jazz harmonisch zusammengeführt werden kann.

Karl Hodina & Gerd Bienert



Fr,15.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Tenor mit Wiener Charme

Alois Haselbacher
Operettenmelodien "Wo die Vogerl still plauschen"
Am Klavier: Rudi Luksch und Heinz Horak

Er absolvierte das Gesangsstudium, die Opernschule und Operetten/Musicalklasse am Konservatorium der Stadt Wien und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Der lyrisch bis jugendlich dramatische Tenor, ist als charmanter Sänger gern gesehener Gast auf den Opern- und Operettenbühnen in ůsterreich und in aller Welt.  Die auf hohem stimmlichem Niveau gesungenen Opern- und Operettenarien, begeistern jedes Publikum mit Sicherheit.

 
 
Alois Haselbacher



Sa., 16.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Die jungen Triebe am alten Stock

Tesak & Blazek
"I glaub i hob Rebläus"
Ehrengast: Jeanette, Baroness Lips von Lipstrill
Ein Wiener Original und die berühmteste Kunstpfeiferin der Welt.



Tesak. Blazek.
Nein, das sind keine Künstlernamen. Wer in Wien Tesak und Blazek heißt, braucht kein Pseudonym. Und genauso echt ist ihre Musik: älteste und neueste Wienerlieder zu Knopfharmonika und Kontragitarre. Sie präsentieren eine sehr persönliche Auswahl von Schmankerln aus den Kremser Alben und den eigenen Ringmappen. Mit Gesang und ohne (das sind dann die Tanz ... ). Die Liebe und die Lüge, der Wein und die Wirklichkeit, der Stolz und die Stimmungsschwankung: A Packl voller Wiener Musik. Christian Tesak und Martin Blazek - die jungen Triebe am alten Stock.

Jeanette, Baroness Lips von Lipstrill. Die Spatzen ziehen sich beschämt von den Dächern zurück, wenn sie pfeift. Blühende 80 Jahre altes Original mit unvergleichlich böhmisch-wienerischem Dialekt ÷ sie pfeift heute noch gottbegnadet. Als Vertreterin einer Kunstsparte, die sich schon zu Johann Strauß╬ Zeiten größter Beliebtheit erfreute, ist sie heute die einzige Kunstpfeiferin der Welt.


Tesak & Blazek


Jeanette, Baroness Lips von Lipstrill



Di., 19.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Eine heitere prosa-musikalische Revue

Thania Theater "Wiener Melange"
Lotte Schwenk - Gesang, Schauspiel
Werner Mixan - Klavier

Aus dem Programm "Wiener Melange": "Und Gott sprach zu Noah; Der Watschenmann; Apfelstrudel; Der Jour; Künstlerheim; Demokratische Freiheit; Du darfst nicht; Nur kann Streit; Froschkönig; Einer hat immer des Bummerl; Wie man eine Torte macht; In einer kleinen Konditorei; Auf der Lahmgruben; Ich möchte aus dem Milieu heraus;"

 



Mi., 20.10.

20.00 Uhr


23.00 Uhr

€ 13,-

Jugendverbot!  Sündige Lieder mit Rotlicht-Flair

Stephan Paryla
"Hur und Moll"
G'stanzeln und Vierzeiler voller Schmäh und schamlos vulgär


Theater L.E.O.
mit "Schlampenliedern"
Stefan Fleischhacker - Gesang
Antonia Lersch - Gesang, Klavier

Stephan Paryla. Ein verdrängtes und vergessenes Kapitel der Wiener Kulturgeschichte führt auf den Spittelberg. Der war das Sündenviertel unserer Ur-Ur-Großeltern, berühmt wie berüchtigt. Um die Gäste zu animieren wurde gesungen: Lieder rund um Lust, Liebe und Triebe, die Texte sind direkt, das sind Vierzeiler deftigen, pornographischen und häufig auch ungustiösen Inhaltes. Stephan Paryla bringt diese Sexualg'sangeln nicht unter irgendwelchen "wissenschaftlichen Aspekten", sondern einfach "just for fun".

Das Grundkonzept von Theater L.E.O. (Letztes Erfreuliches Operntheater) ist die Präsentation von Musiktheater in einer sowohl spielerischen als auch möglichst einfachen und klaren Form. Sie präsentieren die neueste Ausgabe des humoristischen Dauerbrenners mit einigen alten und vielen neuen Liedern rund um das "Phänomen" Schlampe. Mit Antonia Lersch als Lilli und Stefan Fleischhacker als Fiffi.



Stephan Paryla


Theater L.E.O.



Do., 21.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

"Weanerisch g'red't, g'sungen und g'spült"

Karl Hodina, Rudi Koschelu
und Prof. Dr. Franz Böhmer
Gesang und Harmonika, Kontragitarre, Rezitation


Der absolute Topstar der Wienermusik ist Prof. Karl Hodina. Mit Liedern wie "Herrgott aus Sta", "Vogerl am Bam" und "I liassert Kirschen für di wachsen" hat er sich als Komponist und Texter unsterblich gemacht. Als Musiker und Sänger wird er wegen seinem unvergleichlich gefühlvollen Vortrag beliebt und verehrt.
Rudi Koschelu
ist Komponist, Autor, Sänger, Kontragitarrist und Kabarettist und bekannt für seinen einfühlsamen und hochkarätigen Vortrag.
Prof. Dr. Franz Böhmer
- Aus einer Grinzinger Hauerfamilie stammend, hatte er bereits während der Mittelschulzeit erste Engagements am Theater. Besonders die "Wiener Literatur" mit ihren mundartlichen Ausprägungen hat ihn zum Partner vieler prominenter Ensembles und Solisten gemacht.

Karl Hodina



Fr., 22.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Musik- und Weinseminar

Wiener Art Schrammeln

"Wein, Wein nur du allein"

Alfred Pfleger - Violine
Chrisoula Kombotis - Violine
Gertrude Kisser - Akkordeon
Kurt Obermair - Kontragitarre
Ursula Slawicek - Gesang

Sie sind ein traditionelles Schrammelquartett: 2 Geigen, Harmonika und Kontragitarre. Die Lieder werden 2 oder 3-stimmig gesungen. Sie wollen die alte Wiener Musik am Leben erhalten und wiederentdecken. Andererseits überraschen sie mit eigenen, neuen Kompositionen, in der Hoffnung, dass auch diese einmal alt werden. Waschecht - traditionelle Wiener Musik; avantgardistisch - respektlose Neukompositionen, folkloristisch - würzige Fill-Ins in bestechender Qualität.



Sa., 23.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Unerschrocken, liebevoll, hell und dunkel

Die Strottern
und Peter Ahorner

Klemens Lendl - Gesang, Violine
David Müller - Gesang, Gitarre
Peter Ahorner - Texte

Ihren Namen leiten sie von dem Altwiener Ausdruck "Strotter" her, der ein liebevoller Begriff für Gauner, Landstreicher, Strauchendieb ist. Bei ihrem Repertoire legen die Strottern besonderen Wert auf die Interpretation älterer Wienerlieder und G'stanzln. Ihre gekonnt sparsamen Arrangements lassen so manches bekanntes Wienerlied in neuem Gewand erscheinen. Weil die Strottern aus dem Ahorner noch immer nicht schlau geworden sind, und weil der Ahorner sich zwischen seinen Texten so gerne bei Wiener Musik entspannt, nehmen es die drei Herren auch heuer wieder mit der Kaffeemaschine vom Schmid-Hansl auf.


Die Strottern und Peter Ahorner



Do., 28.10.
und
Fr., 29.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Wienerlied zwischen penibler Werktreue und humorvoller Dekonstruktion

Kollegium Kalksburg "Imma des Söwe"

V. W. Wizlsperger - Gesang, Helikon
Heinz Ditsch - Gesang, Akkordeon
Paul Skrepek jr. - Gesang, Kontragitarre

"Stets dasselbe" nennt das famose Trio sein neues Album, und das ist nicht nur Koketterie, denn hier geht es in der Tat ums Saufn, Speisn und Sterm. Damit die Lebensart des semifreudigen Fatalismus Viennoise endlich auch international Beachtung findet, singt man einen Regionalklassiker ("waun da heagod ned wü") auch in englischer Sprache: "If Jesus is Busy". Drei windschiefe Gestalten, die mit singender Säge, zirpendem Kamm und zart gequälter Posaune sich der Wiener Gesangs- und Musiktradition in all ihrer Weinseligkeit, Wehleidigkeit, Raunzerei und Todessehnsucht annehmen.


Kollegium Kalksburg



Sa., 30.10.

20.00 Uhr

€ 13,-

Zusatzkonzert

Die jungen Triebe am alten Stock

Tesak & Blazek
"I glaub i hob Rebläus"



Tesak. Blazek.
Nein, das sind keine Künstlernamen. Wer in Wien Tesak und Blazek heißt, braucht kein Pseudonym. Und genauso echt ist ihre Musik: älteste und neueste Wienerlieder zu Knopfharmonika und Kontragitarre. Sie präsentieren eine sehr persönliche Auswahl von Schmankerln aus den Kremser Alben und den eigenen Ringmappen. Mit Gesang und ohne (das sind dann die Tanz ... ). Die Liebe und die Lüge, der Wein und die Wirklichkeit, der Stolz und die Stimmungsschwankung: A Packl voller Wiener Musik. Christian Tesak und Martin Blazek - die jungen Triebe am alten Stock.


Tesak & Blazek

 

 

Sa, 30.10.
verschoben auf
Sa., 6.11.

20.00 Uhr

€ 18,-

Zusatzkonzert
Sa, 13.11.
20.00 Uhr

€ 18,-

Der Wegbereiter des österreichischen Kabaretts mit seinen Klassikern


Gerhard Bronner


"Der g'schupfte Ferdl", "Der Papa wird's schon richten" - frisch gestrichen - und weitere neue alter Leider und Texte.

Er spricht, schreibt, spielt, singt - seine eigene vielschichtige melodische Sprache. Gerhard Bronner hinterlässt Spuren. Wenn er Musik und Texte schreibt, vom "Gschupften Ferdl" bis zum "Ungeschriebenen Lied", berührt, unterhält und verärgert er seit Jahrzehnten sein Publikum. Geliebt oder gehasst, er lässt selten irgend jemanden gleichgültig. Gerhard Bronner ist nur mit sich selbst zu besetzen. Der Bronner: immer wenn man glaubt, man hat schon alles von ihm gesehen und gehört, "bronnert" er schon wieder etwas ganz, ganz anderes. Durch Professionalität und lässige Brillanz seines Klavierspiels und seines Vortrages fasziniert er sein Publikum. Sein Spezialgebiet: das musikalisch-politisch-satirische Kabarett

Gerhard Bronner
       
  Konzeption & Projektleitung: Nuschin Vossoughi
   
 
Kartenbestellungen und Information:
Tel.: 526 13 85 - off
ice@voicemania.at
oder

Konzert-Café "Schmid Hansl", Schulgasse 31, 1180 Wien
Tel.: 01/406 36 58 - www.schmidhansl.at
 
 

Einlass:
jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn; freie Platzwahl!

 
Ermäßigung
für Ö1 Club-Mitglieder.
 
Wir danken speziell dem Kulturamt der Stadt Wien, unseren weiteren Sponsoren sowie Hanns Schmid und seinem Team für die tatkräftige Unterstützung.